Über uns
Der Verein wird durch einen 10-köpfigen Vorstand geführt und betreut.
Der heutige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Die Vorstandsmitglieder des Vereins werden jeweils für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Ihre Kompetenzen und Verantwortlichkeiten sind in klar definierten Stellenbeschrieben festgehalten.
Zur Unterstützung der Vorstandsarbeit bestehen zwei Fachgruppen:
– Dokumentation / Archiv, bestehend aus vier Mitgliedern
– Museum, bestehend aus acht Mitgliedern
Die Generalversammlung (GV) findet alljährlich bis spätestens Ende Juni statt. Für die Prüfung der Buchhaltung sind drei Revisoren im Einsatz.
Die bisherigen Präsidenten des Vereins waren:
– 1976–1988: Karl Thüring-Brodmann
– 1988–1999: Erich Kunz-Gutzwiller
– 1999–2000: Armin Stöcklin-Jäggi
– 2000–2022: Markus Christen
– 2022–2025: Paul Hügin
– Ab 2025: Paul Brodmann
Geschichte des Vereins
Der Kulturhistorische Verein Ettingen (KHV) wurde am 10. September 1976 gegründet.
Er bezweckt die Förderung des dorfbezogenen, kulturhistorischen Verständnisses der heutigen und künftigen Dorfgemeinschaft Ettingen durch, Wahrung der kulturhistorischen Werte von Ettingen mittels Sammeln, Registrieren, Dokumentieren, Restaurieren sowie Aufbewahren von dorfbezogenen bzw. dorfeigenen kulturhistorischen Gegenständen und Ausstellen der als Geschenke, Leihgaben oder Legate erhaltenen Objekte und Dokumente im Rahmen eines „DORFMUSEUM ETTINGEN" im „Guggerhuus".
Der Kulturhistorische Verein Ettingen entstand 1976 im Anschluss an einen Umzug, den der Musikverein 1975 zu seinem 50-jährigen Jubiläum durchgeführt hatte. Bei diesem Umzug war unter dem Motto "Ettingen vor 50 Jahren" eine Menge alter Geräte präsentiert worden. Dass diese wieder versorgt oder in der schnelllebigen Zeit sogar entsorgt wurden, wollten die Gründer des Vereins vermeiden. Aus diesem Gedanken entstand mit viel Initiative und Enthusiasmus ein Verein, der 1981 eine Liegenschaft kaufen und darin 1987 das Guggerhuus, das Dorfmuseum eröffnen konnte. Es wird von einer Stiftung getragen. Neben dem Unterhalt des Museums, der Sammlung von Gegenständen und Dokumenten widmet sich der Verein der Pflege der Dorfkultur.
Geschichte des Museums
Mit der Verwirklichung des Museums konnte 1980 begonnen werden, nachdem die Erben des alten Bauernhauses an der Ecke Hauptstrasse/Schanzgasse zum Verkauf eingewilligt hatten, unter der Bedingung, dass dort ein Museum eingerichtet wird.
Darauf folgte das grosse Tauziehen um die Finanzierung des Gebäudes, wofür 250'000 Franken aufgetrieben werden mussten. Die Gründung der Stiftung Dorfmuseum im Jahre 1981 bewog die Einwohnergemeinde und die Bürgergemeinde dazu, gesamthaft einen Betrag von 210'000 Franken für den Kauf der Liegenschaft zu bewilligen.
Bis heute noch werden all diese Ziele des Vereins weiterverfolgt in Form von Ausstellungen, Märkten und Organisation von verschiedensten Bräuchen.
Die gekaufte Liegenschaft ist ein klassisches Bauernhaus mit Wohnhaus, Stall und Scheune. Es wurde zwischen 1800 und 1820 erbaut (das genaue Baujahr kann leider nicht ermittelt werden). Im Jahre 1904 brannte das Haus fast vollständig ab und wurde daraufhin wieder aufgebaut.
Zur Finanzierung der Renovationsarbeiten wurde 1983 ein dreitägiges Dorffest organisiert. Dank dem grossen Einsatz der Dorfvereine und der vielen Helferinnen und Helfer konnte dadurch ein Reinerlös von 120'000 Franken erzielt werden.
In der ersten Etappe wurde das Wohnhaus innen und aussen saniert, der Dachstock erneuert und eine Heizung installiert. Während des zweiten Umbauschrittes wurden die Scheune, die Waschküche und der Stall so umgebaut, dass sie Raum bieten für kleinere Anlässe. Zudem wurden eine Küche und Toiletten eingebaut. Seit 1989 steht nun dieser Teil des Gebäudes der Bevölkerung für private Anlässe zur Verfügung.
Für die dritte Bauetappe, den Ausbau der Scheune und der Heubühne und der Dachsanierung, stiftete die Einwohnergemeinde 80'000 Franken und die Bürgergemeinde das notwendige Bauholz. Dies ermöglichte die Entstehung eines prächtigen Raumes mit Galerie auf der Heubühne für grössere Feste und Ausstellungen.
Im Sommer 2001 wurde die Fassade neu gestrichen, so dass das Dorfmuseum im darauf folgenden Herbst bei dem Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen des Kulturhistorischen Vereins neu erstrahlen konnte.
Ohne Fronarbeit und den ortsansässigen Firmen, die ihre Arbeiten kostengünstig durchführten, wäre all dies nie möglich geworden. Diesen Helfern gehört ein grosses Dankeschön von der gesamten Ettinger Dorfbevölkerung für das einzigartige, romantische Dorfmuseum im „Guggerhuus"!